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Eine alte Geschichte, die tief mit dem Herzen des Bergs verwurzelt ist.
Das Hotel San Francesco al Monte ist das Ergebnis eines Renovierungsprojekts des Architekten Luciano Raffin am gesamten linken Flügel des einstigen Klosters Santa Lucia al Monte.
Die aus dem Jahr 1500 stammende Klosteranlage wurde durch die Erweiterung der ersten und einzelnen Zelle des Mönchs Agostino da Miglionico vom Orden der Minderen Brüder, die aufgrund ihrer langen Bärte auch "Barbanti" genannt wurden, an der Flanke des Hügels San Martino, an einer besonders einsamen Stelle aufgebaut, die schlicht La Montagna (der Berg) genannt wurde. Nach und nach verwandelte sich die karge Mönchzelle in die Kirche Santa Lucia Vergine e Martire, während sich gleich daneben, am Hang des Hügels, ein größerer Klosterkomplex ausdehnte.
Hinter dem Kloster erhebt sich schützend der Weinberg San Martino, der erst vor kurzem vom Ministerium für kulturelle Güter und Aktivitäten zum kunsthistorisch interessanten Gut erklärt wurde.
Das faszinierende Flair des Klosters blieb durch eine sorgfältige Planung erhalten.
Das Renovierungsprojekt des alten Klosters wurde so gestaltet, dass die in künstlerischer Hinsicht besonders kostbaren und zauberhaften Räumlichkeiten mit viel Geschmack erhalten wurden. Zu diesen gehören beispielsweise die Kapelle San Giovan Giuseppe della Croce, Schutzheiliger der Insel Ischia, die ehemalige Backstube und das mit Fresken bemalte Refektorium.
In fast jeder Ecke der Hotelanlage können Reste von Fresken, alte Majoliken und Dekorationselemente bewundert werden.
Unveränderte Atmosphären zwischen Kunst und Mystizismus.
Besonders im ehemaligen Refektorium im dritten Stock bekommt man durch die Stille des Berges und die andächtige Atmosphäre der Einkehr den Eindruck, noch das Echo der Gebete und der Lektüren zu hören, die einst die Mahlzeit der Mönche begleiteten.
Der Bereich vor dem Speisesaal, der De Profundisgenannt wird, diente der Andacht vor dem Essen. An der Stirnseite der Mauer thront ein erst vor kurzem restauriertes großes Fresko mit Jesus beim Mahle, der den Petrus von Alcantara füttert, während der Heilige Pasquale und die Heilige Theresia mit drei Nonnen im Hintergrund warten.
Der magische Zauber der Votivkapelle.
Im dritten Stock des Hotels befindet sich auch die Zelle, in der Giovan Giuseppe della Croce die letzten zwölf Jahre seines Lebens verbrachte. Dieser Mönch ist für das Wunder der Aprikosen bekannt, die in seiner Nähe selbst im Winter wuchsen und gediehen. Er wurde im Jahr 1789 selig gesprochen.
Noch im selben Jahr wurde seine Zelle in Votivkapelle verwandelt und ist heute einer der faszinierendsten Orte der gesamten Anlage.
Der einstige Zufluchtsort wird heute für besondereGelegenheiten genutzt.
Die Backstube und der Klostersaal neben dem Refektorium dienen als Küche und Keller.
In der Backstube schwebt noch immer ein Hauch von Erinnerung an die langen Nächte, als für die Armen und die Opfer der Verfolgung, die immer wieder Zuflucht hinter den Toren des Klosters suchten, ununterbrochen Brot gebacken wurde.
Heute wurden diese Räume geschmackvoll und gekonnt in Tagungsräume umgestaltet.